Die historischen Wurzeln von Terrabianca reichen bis ins Mittelalter zurück, als das Landgut in den Hügeln zwischen Radda in Chianti und Castellina dem Bistum von Siena gehörte. In den 1980er-Jahren begann mit der Schweizer Familie Guldener die moderne Weinbaugeschichte: 1988 wurde das Weingut Terrabianca neu ausgerichtet und mit Weinen wie Campaccio international bekannt. Diese Cuvée aus Sangiovese und internationalen Sorten galt früh als Beispiel für den Supertuscan-Stil aus dem Chianti-Gebiet.
Seit 2019 heisst das Projekt Arillo in Terrabianca und wird von der italo-schweizerischen Familie Burkard geführt. Neben der historischen Tenuta in Radda in Chianti gehören heute weitere Güter in der Maremma (nahe Massa Marittima) zum Ensemble. In Radda liegt der Fokus auf Sangiovese in Höhenlagen, die für Frische, feine Tannine und filigrane Aromen sorgen. Daraus entstehen Chianti Classico, Gran-Selezione-Weine und hochwertige IGT-Cuvées. In der Maremma kommen wärmere Lagen mit mediterranem Einfluss hinzu, in denen Sangiovese mit Cabernet Sauvignon und Merlot kombiniert wird und kraftvollere, dennoch balancierte Weine hervorbringt.
Im Keller setzt Arillo in Terrabianca auf eine präzise, terroirbetonte Vinifikation: schonende Lese, temperaturkontrollierte Gärung, selektiver Einsatz von Barriques und Tonneaux sowie längere Reifezeiten für die Spitzenweine. Das Ergebnis sind Weine mit klarer Struktur, reifer Frucht, gut eingebundener Säure und feinen Holznoten. Die stilvolle Präsentation der Flaschen und das konsequent nachhaltige Bewirtschaftungskonzept machen Arillo in Terrabianca zu einem idealen Partner für eine Premium-Weinhandlung mit Toskana-Schwerpunkt.